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Hilfe für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen

„Kein Täter werden“ richtet sich an Personen mit sexuellem Interesse an Kindern. Wir bieten Vertraulichkeit, einen geschützten Rahmen und ein auf Akzeptanz basierendes Konzept. Mit unseren Klienten erarbeiten wir Wege zu einem gesetzeskonformen und zufriedenen Leben.

Aktuell in Behandlung befindliche Personen

[Stand 31.12.2023]

378

In Therapie

160

In Beratung/ Psychoedukation/ Einzelversorgung

128

In Nachsorge

Was beschreibt Ihr Anliegen am Besten?

Hilfesuchende

Ich fühle mich sexuell zu Kindern hingezogen und suche Hilfe.

Angehörige

Ich kenne jemanden, der ein sexuelles Interesse an Kindern hat und suche Rat.

Fachkräfte

Ich möchte auf Personen mit sexuellem Interesse an Kindern adäquat reagieren.

Journalisten

Ich arbeite journalistisch und suche Informationen und Ansprechpartner.

Unser Angebot richtet sich an

Personen, die ein sexuelles Interesse an Kindern haben

  • die deshalb niedergeschlagen und beeinträchtigt sind,
  • die bislang keine Straftaten begangen haben, aber befürchten, diese in der Zukunft zu begehen,
  • die bereits Straftaten begangen haben, aber den Strafverfolgungsbehörden nicht bekannt sind,
  • die bereits Straftaten begangen haben und dafür angezeigt und/oder rechtskräftig verurteilt wurden, sofern sie ihre Strafe vollständig verbüßt haben, nicht mehr unter Aufsicht durch die Justiz stehen und somit alle rechtlichen Angelegenheiten abgeschlossen sind.

Ablauf und Ziele

Die Therapie erfolgt kostenlos und unter Schweigepflicht

Wir unterstützen Sie, wenn Sie sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen, darunter leiden und deswegen Hilfe suchen. Es wird ein breites und effektives Repertoire an Verhaltensstrategien vermittelt, die es Ihnen ermöglichen, diesen Bereich Ihres Lebens adäquat zu bewältigen und insbesondere die sexuellen Impulse gegenüber Kindern effektiv zu kontrollieren.

Der Therapieplan wird individuell erarbeitet

Die Behandlung folgt einem strukturierten Therapieplan, berücksichtigt aber Ihre individuellen Bedürfnisse und erfolgt in Absprache mit Ihnen. Sie integriert psychologische, sexualwissenschaftliche und medizinische Ansätze sowie die Möglichkeit einer zusätzlichen medikamentösen Unterstützung. Angehörige können – sofern gewünscht – einbezogen werden.

Ziele der Therapie

Ihre sexuellen Wünsche und Bedürfnisse angemessen wahrnehmen und bewerten.
Fremdgefährdende Entwicklungen identifizieren und bewältigen.
Die Lebenszufriedenheit verbessern und möglicherweise bestehende Angst und Schuldgefühle bewältigen.

Aus dem Präventionsnetzwerk

„Kein Täter werden“ begann 2005 als Pilotprojekt am Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin an der Charité – Universitätsmedizin in Berlin und wurde seitdem im gesamten Bundesgebiet, der Schweiz und Liechtenstein etabliert. Im Rahmen von Forschungskooperationen gibt es inzwischen weltweit Angebote, die sich auf einen vergleichbaren Ansatz stützen.