Aus dem Präventionsnetzwerk

23.02.2022

1. Schwerpunktausgabe der Zeitschrift Sexuologie: 10 Jahre Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“

In einer Schwerpunktausgabe der Zeitschrift Sexuologie fassen die Mitarbeiter:innen des Präventionsnetzwerks aktuelle Ergebnisse zusammen und formulieren einen Ausblick für die Zukunft der präventiv-therapeutischen Arbeit im juristischen Dunkelfeld.

2. Neuer Spot und neue Kampagnenwebseite

Die Maßnahmen des Präventionsnetzwerks zur Ansprache von potenziellen Patient:innen werden auch im Jahr 2022 fortgeführt und intensiviert. Hierzu wurden im Februar ein neuer, mehrsprachiger Spot sowie eine kampagnenspezifische Webseite veröffentlicht

Spot
Webseite

3. Süddeutsche Zeitung: Therapie statt Taten

„Ich kam mir irgendwann vor, als hätte ich die Pest“. Prof. Thomas Loew im Interview über die Herausforderung, Räumlichkeiten für den nach zwei Jahren wiedereröffneten Standort Regensburg des Präventionsnetzwerks zu finden.

Artikel

4. Betroffener publiziert YouTube-Kanal mit dem Ziel der Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs

In der Therapie bei „Kein Täter werden“ ist die Bearbeitung von „kognitiven Verzerrungen“ (systematische fehlerhafte Neigungen beim Wahrnehmen, Erinnern, Denken und Urteilen) ein wichtiger Bestandteil. Diese können z.B. die Bereitschaft zum Begehen von Missbrauchshandlungen erhöhen. Ein Betroffener, der selbst keine Therapie im Präventionsnetzwerk absolviert hat, hat nun einen YouTube-Kanal veröffentlicht, um „emotionale Verstrickungen und gefährliche geistige Fallen“ zu adressieren und damit Missbrauch zu verhindern. Die Publikation ist ein Beispiel für die zunehmend zu Wort findende Gruppe von Menschen mit pädophiler Sexualpräferenz, die sich für die Prävention von Kindesmissbrauch engagiert.

Kindesmissbrauch verhindern, muss man lernen! Ohne Kompetenz geht es nicht! Inkompetentes „wachsam“sein, sorgt nur für eine schwarze Flut falscher oder übertriebener Verdächtigungen. Aber worauf soll man achten? Die Anzeichen für Kindesmissbrauch, die ein Kind sendet, sind leider zum Verzweifeln diffus.

(…)

YouTube-Kanal