10 Jahre Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“

10 Jahre Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“

Das Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ bietet bundesweit ein durch die Schweigepflicht geschütztes Behandlungsangebot für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen und deshalb therapeutische Hilfe suchen. In einer Schwerpunktausgabe der Zeitschrift Sexuologie fassen wir aktuelle Ergebnisse zusammen und formulieren einen Ausblick für die Zukunft der präventiv-therapeutischen Arbeit im juristischen Dunkelfeld.

Das Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ bietet bundesweit ein durch die Schweigepflicht geschütztes Behandlungsangebot für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen und deshalb therapeutische Hilfe suchen. In einer Schwerpunktausgabe der Zeitschrift Sexuologie fassen wir aktuelle Ergebnisse zusammen und formulieren einen Ausblick für die Zukunft der präventiv-therapeutischen Arbeit im juristischen Dunkelfeld.

Hintergrund
Schwerpunktausgabe
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Zahlen

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0 Bundesländer
13 Netzwerkstandorte
0 Menschen
haben eine sexuelle Ansprechbarkeit für das kindliche Körperschema
0 davon
haben im Präventionsnetzwerk eine Therapie begonnen

Stimmen

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„Der wichtigste Teil der Therapie war für mich, zwischen Fantasien und der Verantwortung für mein sexuelles Verhalten zu trennen. Ich kann es nicht verhindern, dass mich Kinder erregen, aber was ich tun kann, ist keinerlei sexuellen Kontakt mit Kindern zu haben.“

Jan, 29, Medienmanager

„Nach dem Ende der eigentlichen Therapie ist die Nachsorgegruppe ein hilfreiches Angebot, um weiterhin in Kontakt zu bleiben und meine Ziele im Auge zu behalten. Vor der Therapie habe ich mir nicht vorstellen können, mit dieser sexuellen Präferenz ein normales und zufriedenes Leben führen zu können. Im Laufe der Therapie wurde mir klar, dass dies doch möglich ist. Ich verurteile und hasse mich nicht mehr für mein sexuelles Interesse, da ich weiß, dass ich nichts dafür kann. Mit dieser sexuellen Präferenz ist jedoch die große Verantwortung verbunden, niemandem Schaden zuzufügen. Diese Aufgabe begleitet mich mein Leben lang.“

Manuel, 33, Informatiker

„Das Wichtigste ist aber, dass auch meine Frau wieder an meiner Seite ist und ich meine Familie wieder habe. Natürlich gibt es immer wieder Stiche, zum Beispiel wenn wir uns an die Zeit der Trennung erinnern. Oder wenn das Gespräch auf meine sexuelle Präferenz kommt und ich die Angst meiner Frau spüre, die ihr diese immer noch macht. Doch diese dunklen Momente sind sehr wenige, und zu meiner Überraschung stelle ich immer wieder fest, dass ich sehr glücklich bin. Ich habe mich in den vergangenen Jahren so grundlegend verändert, wie ich das nicht für möglich gehalten hätte. Mein Selbstbewusstsein ist enorm gewachsen, ich bin stressresistenter und ausgeglichener.“

Sven, 45, Lehrer

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Schwerpunktausgabe der Sexuologie

Zeitschrift für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft

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