Sexuelle Präferenz

Menschen unterscheiden sich in ihren sexuellen Wünschen und Vorlieben voneinander. Wissenschaftlich werden diese Vorlieben als sexuelle Präferenz bezeichnet. Dabei wird differenziert,

  1. welches Geschlecht (männlich, weiblich, männlich und weiblich) ein begehrter Sexualpartner haben soll;
  2. welches körperliche Entwicklungsstadium (kindlich, jugendlich, erwachsen) der begehrte Sexualpartner haben soll;
  3. wie mit dem begehrten Sexualpartner idealerweise Sexualität gelebt werden soll, d.h. welche sexuellen Praktiken als besonders erregend erlebt werden.

Die sexuelle Präferenz entwickelt sich vermutlich unter Einfluss der Geschlechtshormone und weiterer biopsychosozialer Faktoren im Laufe der Pubertät. Menschen entscheiden sich nicht bewusst für oder gegen eine sexuelle Präferenz. Diese ist vielmehr ein Entwicklungsprozess, der sich für das Individuum in einem schrittweisen Erkennen und Wahrnehmen dessen zeigt, was als sexuell ansprechend/erregend empfunden wird. Der Verlauf dieser Entwicklung ist dabei wissenschaftlich noch weitgehend ungeklärt.

Videos des Netzwerks

Neuer Spot Kein Täter werden
Spot1 lieben sie kinder mehr, als ihnen lieb ist?
Spot1 Kein Täter werden.
Auch nicht im Netz.
faq video Häufig gestellte Fragen
Standorte