Kontaktaufnahme

Vor der Aufnahme in die Therapie steht ein mehrschrittiges Beratungs- und Diagnostikverfahren. Unter Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht können Fragen der Betroffenen geklärt und gleichzeitig diagnostisch wichtige Informationen erhoben werden. Eine Teilnahme an der Therapie setzt voraus, dass alle folgenden Schritte des Verfahrens durchlaufen werden:

Erste Kontaktaufnahme

Die Betroffenen haben die Möglichkeit telefonisch Kontakt zum jeweiligen Standort des Präventionsnetzwerks aufzunehmen und somit ihre wichtigsten ersten Fragen zu klären. Dadurch können sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein besseres Bild ihrer Situation machen und eine erste Einschätzung geben, ob die grundlegenden Voraussetzungen für eine Therapieteilnahme erfüllt sind. Weiterhin haben sie natürlich die Möglichkeit sich persönlich zu melden oder eine E-Mail zu schreiben. Sind die grundlegenden Voraussetzungen für eine Teilnahme gegeben, wird ein Termin für ein erstes Gespräch, das klinische Interview, vereinbart.

Hilfesuchende Angehörige haben ebenfalls die Möglichkeit, sich zu melden und einen Termin für ein Beratungsgespräch zu vereinbaren.

Das klinische Interview

Im Anschluss an die erste Kontaktaufnahme wird zeitnah ein Termin für ein ausführliches persönliches Gespräch mit einem/r klinisch erfahrenen Mitarbeiter/in vereinbart. Ziel dieses Gesprächs sind die Erfassung der Sexualpräferenz, eine diagnostische Zuordnung sowie die Abklärung der individuellen Motivation und Bedürfnisse. Darüber hinaus soll das Gespräch Aufschluss über das individuelle Risiko geben, tatsächliche sexuelle Kontakte mit Minderjährigen einzugehen bzw. Missbrauchsabbildungen zu konsumieren. Dies ermöglicht den Betroffenen, sich ein Bild über ihre sexuellen Bedürfnisse und damit verbundene Probleme zu machen.

Fragebögen

Eine Erstvorstellung beinhaltet außerdem eine weiterführende Diagnostik in Form von Fragebögen. Diese sind von den Betroffenen eigenhändig auszufüllen. Die Inhalte der Fragebögen dienen der genaueren Diagnostik sowie der Bearbeitung von Forschungsfragen, selbstverständlich ebenfalls anonymisiert und unter Einhaltung der Schweigepflicht.

Aufnahme in das Therapieprogramm

Den Abschluss bildet die Entscheidung darüber, ob das Therapieprogramm für den jeweiligen Interessenten geeignet ist. In einer Therapeutensitzung werden die erhobenen Daten diesbezüglich ausgewertet und der Interessent daraufhin benachrichtigt.

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