Die Therapie

Die gesamte Therapie erfolgt kostenlos und unter Schweigepflicht. Vorrangiges Ziel im Rahmen der Behandlung ist die Akzeptanz und der Umgang mit der sexuellen Präferenz. Darauf basierend soll den Teilnehmern ein breites und effektives Repertoire an Verhaltensstrategien vermittelt werden, die es ihnen ermöglichen, diesen Bereich ihres Lebens adäquat zu bewältigen und insbesondere die sexuellen Impulse gegenüber Kindern effektiv zu kontrollieren.

Im Verlauf der Therapie erlernen die Teilnehmer daher

• ihre sexuelle Präferenz zu akzeptieren und in ihr Selbstbild zu integrieren
• ihre sexuellen Wünsche und Bedürfnisse angemessen wahr zu nehmen und zu bewerten
• fremdgefährdende Entwicklungen zu identifizieren und zu bewältigen
• Strategien zur Verhinderung von sexuellen Übergriffen

Die Therapie findet wöchentlich in Gruppen sowie bei Bedarf auch in Einzelgesprächen und unter Einbeziehung Angehöriger statt. Die Behandlung folgt einem strukturierten Therapieplan, berücksichtigt aber die individuellen Bedürfnisse und erfolgt in Absprache mit den Teilnehmern. Sie integriert psychotherapeutische, sexualwissenschaftliche, medizinische und psychologische Ansätze sowie die Möglichkeit einer zusätzlichen medikamentösen Unterstützung.

Schwerpunktheft "10 Jahre Präventionsprojekt Dunkelfeld", Berlin 2015
Schweigepflicht und Vorgehensweise bei Grenzfällen

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