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<title type="text/html" mode="escaped">Aktuelles</title>
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<updated>2012-01-18T14:38:04+01:00</updated>
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<title type="html" mode="escaped">Kieler Präventionsprojekt gefährdet</title>
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Wie bekannt wurde, beabsichtigt das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein die Auflösung der renommierten Kieler „Sektion für Sexualmedizin“. Bereits jetzt sei die Zahl seiner Mitarbeiter halbiert und damit die Arbeitsfähigkeit gravierend gefährdet, so der Leiter der Sektion, Prof. Hartmut Bosinski. Damit steht auch die dort seit 2009 etablierte Ambulanz des Präventionsprojekts Dunkelfeld vor dem möglichen Aus. 


<p>Wie bekannt wurde, beabsichtigt das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein die Auflösung der renommierten Kieler „Sektion für Sexualmedizin“. Bereits jetzt sei die Zahl seiner Mitarbeiter halbiert und damit die Arbeitsfähigkeit gravierend gefährdet, so der Leiter der Sektion, Prof. Hartmut Bosinski. Damit steht auch die dort seit 2009 etablierte Ambulanz des Präventionsprojekts Dunkelfeld vor dem möglichen Aus.</p>

<p>„Wir beobachten diese Entwicklung mit großer Besorgnis und appellieren sowohl an die Landesregierung, als auch an die UKSH, schnellstmöglich eine Lösung herbeizuführen“, so Prof. Klaus M. Beier, Leiter des Präventionsprojektes „Kein Täter werden“ an der Berliner Charité und Sprecher des Netzwerkes, zu dem auch die Kieler Sektion gehört. Die Schließung des Standortes würde laut Beier vollkommen im Widerspruch zu den Empfehlungen stehen, die der „Runde Tisch sexueller Kindesmissbrauch“ am 30. November 2011 in seinem Abschlussbericht veröffentlicht hat. Dieser fordert vielmehr den bundesweiten Ausbau primärer Präventionsangebote, damit es gar nicht erst zu Taten kommt. „Wie der Runde Tisch völlig richtig festgestellt hat, ist es unverzichtbar, präventive Angebote für Menschen zu schaffen, die auf Kinder gerichtete sexuelle Fantasien haben, aber diese nicht ausleben wollen – sei es durch sexuelle Handlungen oder durch die Nutzung von Missbrauchsabbildungen“, so Prof. Beier. Auf diese Weise könnten sexuelle Übergriffe auf Kinder verhindert werden. Die Kieler Sektion für Sexualmedizin leiste laut Beier einen für dieses Ziel unverzichtbaren Beitrag.</p>

<p>Darüber hinaus würde durch die Schließung einer der wenigen Universitätseinrichtungen, die auf dieses Themengebiet spezialisiert sind, auch die dringend notwendige Forschung zu Ursachen und Therapiemöglichkeiten sexueller Übergriffe und nicht zuletzt die auch vom Runden Tisch geforderte Verbesserung der Ausbildung angehender Ärzte, Psychologen, Juristen und Lehrer in Frage gestellt. „Das nachweislich unzureichende Versorgungsangebot für potentielle und reale Täter, aber auch für Opfer sexueller Übergriffe, erfordert dringend die Qualifizierung des Nachwuchses. Wer die Lehre und Forschung in diesem Bereich streicht, verhindert das“, so Prof. Beier.</p>

<p>Auch Prof. Michael Osterheider, stellvertretender Sprecher im Netzwerk des Präventionsprojektes, plädiert an die Verantwortlichen in Schleswig-Holstein, schnellstmöglich den Erhalt der Sektion sicherzustellen: „Die Arbeit unserer Kollegen aus Berlin, Kiel und Leipzig zeigt, dass das Therapieangebot des Präventionsprojektes Menschen mit pädophiler Neigung dabei helfen kann, keine Übergriffe auf Kinder zu begehen“, so der Professor für Forensische Psychiatrie, der das Präventionsprojekt Dunkelfeld in Regenburg leitet und neben Klaus Beier zu den Experten am „Runden Tisch“ gehörte.</p>

<p>Die vollständige Pressemitteilung dazu finden Sie <a href="http://www.kein-taeter-werden.de/channel/638.html">hier</a></p>


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<title type="html" mode="escaped">Runder Tisch empfiehlt Präventionsangebote</title>
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<content type='html'><![CDATA[
Der „Runde Tisch sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ hat am 30. November 2011 seinen Abschlussbericht veröffentlicht.

Der Bericht empfiehlt den Ausbau sowie die flächendeckende Abdeckung primärer Präventionsangebote, wie es das „Präventionsprojekt Dunkelfeld“ bietet. 


<p>Der „Runde Tisch sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ hat am 30. November 2011 seinen Abschlussbericht veröffentlicht.</p>

<p>Dieser empfiehlt den Ausbau sowie die flächendeckende Abdeckung primärer Präventionsangebote, wie es das „Präventionsprojekt Dunkelfeld“ bietet. Es sei unverzichtbar, den Blick auch auf (potentielle) Täter zu richten und präventive Angebote für Menschen, die auf Kinder gerichtete sexuelle Fantasien haben, aber diese nicht ausleben wollen, zu schaffen. Gleiches gelte für Menschen, die Missbrauchsabbildungen (so genannte Kinderpornografie) konsumieren oder zu konsumieren beabsichtigen.</p>

<p>Der Runde Tisch war im Frühjahr 2010 von der Bundesregierung als Reaktion auf den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche berufen worden. Ihm gehörten rund 60 Vertreter aus Bund, Ländern und Kommunen, Fachverbänden, den Kirchen und Schulen, aus Sport und Wissenschaft sowie einige Opfer sexuellen Missbrauchs an. Ziel aller Bemühungen des Runden Tisches war und ist es, Kinder und Jugendliche künftig besser vor sexuellem Missbrauch zu schützen.</p>

<p><a href="http://www.rundertisch-kindesmissbrauch.de/downloads.htm">Den vollständigen Abschlussbericht finden Sie hier</a></p>


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<title type="html" mode="escaped">Englischsprachige Website online</title>
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Ab sofort haben die Ambulanzen des Präventionsprojekts Dunkelfeld eine gemeinsame englischsprachige Internetpräsenz. 


<p>Ab sofort haben die Ambulanzen des Präventionsprojekts Dunkelfeld eine gemeinsame englischsprachige Internetpräsenz. Unter <a href="http://www.dont-offend.org">www.dont-offend.org</a> finden Interessierte alle wichtigen Informationen zum Projekt, Ergebnisse, Presseveröffentlichungen sowie die Kontaktdaten der Ambulanzen auch in englischer Sprache.</p>


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